Der kabbalistische Lebensbaum

1. Die Struktur des Lebensbaumes, vier Welten, drei Seelenleiber und drei Schleier

Zweite Lesung:

Kether, Chockmah & Binah

Die ersten drei Sephiroth als Grundprinzipien der darauf folgenden Schritte erfassen Sie durch die zweiten Lesung. Fall und Aufstieg allen Seins sind im kabbalistischen Lebensbaum in einer geordneten grafischen Darstellung veranschaulicht. Oben herrscht die Ein​​​​​heit, unten tummelt sich die Vielheit. Dazwischen dehnt sich eine Hierarchie aus, deren Aufgabe darin besteht, alle Manifestation mit dem höchsten Willen abzustimmen. Durch mehrfaches Hören wächst Ihr Verständnis für das Wirken kosmischer Gesetze heran.


Dritte Lesung:

Chesed, Geburah & Tiphareth

Die dritte Lesung enthüllt den dynamischen Ausgleich männlicher und weiblicher Qualitäten im Wechselspiel der nächsten drei Sephiroth. Thelema, der Göttliche Wille, schreitet durch seine Schöpfung in das Dasein und hält das Gleichgewicht in allen Seinsformen aufrecht. Aus der oberen Welt werden Korrekturen veranlasst, damit sich wieder eingliedert, was sich gegen den Plan der Urkraft sträubt. Einsichten in diesen Sachverhalt fördern Ihre Lebensfreude, da Sie sich selbst als Teil des Ganzen verstehen und sich im Kosmos geborgen fühlen.


Vierte Lesung:

Netzach, Hod & Jesod

Gönnen Sie sich auch die vierte Lesung, denn diese bringt Sie bekannten Sachverhalten des Erdenlebens näher. Die oberen Welten bestimmen die höheren Gebiete des Bewusstseins, in denen die schöpferische Qualität des Allmächtigen vorherrscht. Aber die drei unteren Emanationen Netzach, Hod und Jesod offenbaren sich als Instrumente für die Welt der Formgebung und erläutern, auf welche Weise der Geist des Alls in die Form gerinnt, und was in der Form geschehen muss, damit die darin verborgene Geistenergie für immer lebendig bleibt.


Fünfte Lesung:

Malkuth

​Die fünfte Lesung bringt Sie zurück in Ihre eigentliche Heimat, nämlich auf die Erde! Nun wissen Sie sehr viel von der ursprünglichen Einheit, aus der die Menschheit in die Vielheit gefallen ist, weshalb Sie die Harmonie des Alls vor Augen haben. Wer die Weisheit der oberen Sphäre kennt, erlangt auch enormes Wissen über die untere Welt, und doch ist er dann mehr als nur vielwissend, denn er hat die Pfade der Weisheit beschritten. Die Lehre von Adam Kadmon überliefert uns, dass der erste Adam noch Weisheit, Herrlichkeit und Unsterblichkeit in einem war.


>